Die „Knutschkugel“ der 50er-Jahre lebt: Mit der Isetta brachte BMW seinerzeit ein Volksauto auf die deutschen Straßen, das heute als knuffiges Kultmobil gilt und dem bei Oldtimer-Veranstaltungen die Herzen zufliegen. Mit einer solchen Knutschkugel im Urlaub auf Entdeckertour gehen zu können, ist ein Traum, der sich für Freunde des nachhaltigen Mobilitätstourismus schon bald erfüllen könnte: Das auf die Fertigung von Elektro-Scootern spezialisierte Schweizer Unternehmen Micro Mobility Systems hat mit dem Microlino eine elektrifizierte Nachfolgerin der Isetta konstruiert und Ende Januar am Standort Zürich zwei Vorserien-Modelle vorgestellt. Das Design des 2,40 Meter kurzen Elektro-Miniautos entspricht im Wesentlichen dem klassischen Vorbild: Die beiden Passagiere entern den Microlino also über die nach vorne aufschwingende Fronttüre, können das Falt-Schiebedach öffnen und auf ihrer Tour eine eindrucksvolle Rundumsicht genießen. Die kann je nach geordertem Batteriepaket (8 oder 14,4 kWh) über eine Distanz von 120 bis 215 Kilometer gehen. Dabei erreicht der 510 Kilogramm leichte Zweisitzer maximal 90 km/h. Das Aufladen dauert zwischen einer und sechs Stunden. Der Basispreis soll bei rund 12.000 Euro liegen.

Weitere Infos: www.micro-mobility.com

Text: Theo Gerstl
Bild: Micro Mobility

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