Drei Fragen an … Heute: die Macher des touremo-Magazins

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Frage: Angesichts der stetig wachsenden Zahl an Medien zum Thema Elektromobilität sei die Frage gestattet: was motiviert Sie, mit dem Touremo-Magazin nun noch einen weiteren Titel an den Start zu bringen?

Peter Grett: Diese Frage haben wir uns, angesichts der Flut an Titeln auf diesem hart umkämpften Nischenmarkt, natürlich auch gestellt. Uns war von Anfang an klar, dass nicht auch wir noch einen e-mobilen Printtitel für den privaten Autokäufer launchen wollen.

Wir haben intensiv recherchiert, in welchem Zielmarkt tatsächlich großer Bedarf an Informationen und einer Plattform für den Austausch unter den Branchenakteuren besteht. Und wir sind auf dem Feld fündig geworden, auf dem Touremo ohnehin als e-mobile Agentur tätig ist, nämlich dem Tourismus und der Hospitality-Branche. Hier erleben wir ein deutliches und stetig wachsendes Interesse an der Elektromobilität, verbunden mit einer Vielzahl von praktischen Fragen. Oft wurden wir dabei mit handfesten Des- und Fehlinformationen konfrontiert, die – etwa beim Thema Laden von Gästefahrzeugen –  zu erheblichen Verunsicherungen in der Branche führen.

Um es auf einen Nenner zu bringen: wir haben einen Lesermarkt mit großem Potential und hoher Multiplikatorwirkung identifiziert, kennen dessen Anforderungen, Rahmenbedingungen und Bedürfnisse aus der täglichen Praxis und bieten daran orientierte, spezifische und punktgenaue Informationen.

Peter Grett

Frage: Was zeichnet Ihr Magazin ganz konkret aus? Worin besteht der USP?  

Werner Köstle:  Touristiker oder Hoteliers interessieren sich in der Mehrzahl weder für ein neues Kathodenmaterial künftiger Akku-Generationen noch für die Konzeptstudie eines E-Autos, welches evtl. in drei Jahren bestellbar sein wird. Sie wollen wissen, mit welchen e-mobilen Gäste-Angeboten, Produkten und auch innerbetrieblichen Maßnahmen und Marketingstrategien sie bereits heute erfolgreich sein können. Das Touremo-Magazin liefert dazu die relevanten Antworten: praxisorientiert, unabhängig und sachkundig.

Was konkret die inhaltliche Seite betrifft, können wir – mit jeweils über 20 Jahren e-mobiler und journalistischer Berufserfahrung „ausgestattet“ – gründlich recherchierte, von Kenntnis der Materie geprägte Beiträge publizieren. Wir wissen definitiv, worüber wir schreiben. Zum Abkupfern und Kopieren sehen wir uns dabei nicht gezwungen.

Frage: Wie sieht Ihre Zielgruppe aus, wen sprechen Sie konkret mit dem Touremo-Magazin an?

Peter Grett: Allen in der Tourismus-, Hospitality- und Freizeitbranche Beschäftigten liefern wir, auf ihre jeweiligen Rahmenbedingungen, Anforderungen und Bedürfnisse zugeschnittene Informationen. Wir stellen diesen Akteuren aus der Fülle an verfügbaren Daten und Meinungen über Elektromobilität speziell diejenigen zusammen, die für ihre berufliche Situation von Relevanz sind. Insofern unterscheiden sich etwa Fahrberichte im Touremo-Magazin dadurch von denen anderer Medien, dass wir uns auf Aspekte fokussieren, die sich auf die Tauglichkeit der Produkte etwa für die Vermietung an Gäste oder für den Gebrauch durch Mitarbeiter beziehen.

Eine zweite, ebenso bedeutsame Zielgruppe sind Akteure des Anbietermarktes, also beispielsweise Fahrzeughersteller, Ladetechnologie- oder Energieunternehmen, aber auch spezialisierte eMobility-Dienstleister. Viele dieser Player betrachten inzwischen den Tourismus- und Hospitality-Sektor als äußerst interessanten Zielmarkt mit hoher Multiplikator- und Promotion-Wirkung. Bei uns erfahren sie, wie dieser Zielmarkt „tickt“, welche Anforderungen ihre potentiellen Kunden an die jeweiligen Produkte haben und welche speziellen Anreize, etwa was Kauf- oder Finanzierungs-Konditionen betrifft, sie bieten sollten. Zu diesem Zweck legen wir stets das Ohr an die e-mobile Praxis indem wir beispielsweise Umfragen bei touristischen Akteuren veröffentlichen und den  Austausch zwischen diesen fördern.

Und obgleich wir ein Fachmedium mit einer klaren Zielgruppenausrichtung anbieten, werden sicher auch andere, generell am Thema Elektromobilität interessierte Personen, bei uns fündig.

Das Interview führte Alexander Görbing von der Agentur klartextpr.de

Bildnachweis: Alle Bilder Dagmar Rümenapf

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