Secar Technologie präsentiert ikonischen Solar-Ladeport für E-Bikes

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Das österreichische Unternehmen Secar Technologie GmbH präsentierte auf der Composite Europe in Stuttgart erstmals seinen „e-port-bike“ als High-End Lösung für das Laden und den Schutz von E-Bikes.

Mit seiner Formensprache, dem edlen Aluminium-Karbon-Glas Materialmix und den bifacialen Solarzellen setzt der Secar Bike-Charger neue Maßstäbe in Sachen Design und Wertigkeit. Das Modell kann acht E-Bikes gleichzeitig laden, ist integrierbar in ein bestehendes Netz, bis zu 100% energieautark mit stationärem Batteriespeicher und offen für alle Bezahlsysteme.

 

Leichtbauspezialist Secar

Secar Technologie ist wahrlich kein Unbekannter im Automotive-Sektor und ein führendes Unternehmen für Composite-Zulieferteile. Bekannte Namen der Branche vertrauen auf die Präzision und Fertigungstechnik der mehrfach preisgekrönten Steiermarker. Und nicht nur die Automotive-Sparte, sondern auch Flugzeugbauer, Medizintechniker und Sportausstatter werden von Secar beliefert. Das Unternehmen versteht sich als Treiber des Fortschritts, wenn es um Gewichtseinsparung und Effizienzsteigerung, und damit um Nachhaltigkeit, geht.

2011 reichte es für das Studententeam der TU Graz gar zum Weltmeistertitel im SHELL ECO-Marathon. Das Fahrzeug Fennek, also der Wüstenfuchs, legte dabei mit einer Kilowattstunde Strom 842 Kilometer zurück. Dieser Erfolg, der auch der Leichtbauweise und dem Composite-Fachwissen von Secar geschuldet war, bedeutete auch eine Bestätigung für das Engagement des Unternehmens im Bereich der Elektromobilität. Karl-Heinz Semlitsch, der umtriebige Firmenchef und Gründer verfolgte weiter seine Idee, die Kernkompetenz seines Unternehmens im elektromobilen Umfeld, speziell für die Entwicklung eines außergewöhnlichen Solar-Carports, einzusetzen.

Carport „geschlossene“ Version, Seitenansicht

 

SECAR ENERGY STATION

Über mehrere Prototypen-Stadien hat die Entwicklung des e-port 2017 ihre konstruktive Reife erreicht und wird schon von einem deutschen Premium-Autobauer an ausgesuchten Standorten montiert. Der Solar-Carport unterscheidet sich optisch stark von üblichen Solar-Carports. Seine grazilen Karbon-Streben mit dem Glas-Solarzellen Verbund mit einer Leistung von knapp vier Kwpeak vermitteln einen „luftigen“ Auftritt, der gleichzeitig Dynamik und Eleganz ausstrahlt. Dabei ist die Konstruktion stabil (Wind- und Schneelastzone 2) und garantiert eine lange Lebensdauer. Die Energy Station liefert dabei durchschnittlich Strom für 25.000 elektrische Fahrkilometer im Jahr.

Carport Single, geschlossen, von schräg vorne

Der e-port ist in insgesamt vier Varianten zu haben, zwei offenen mit der Möglichkeit, vorwärts durchzufahren, und zwei „geschlossenen“, in zwei verschiedenen Größen, Single oder Twin. Dabei eignet sich die „geschlossene“ Variante vor allem für die Aufstellung in Nord-Süd Richtung, die offene hauptsächlich für West-Ost Orientierung. Er ist modular aufgebaut, kann also jederzeit erweitert werden. Im Trägerelement aus Stahl befindet sich die Steuerung, ein stationärer Akku und eine Ladebox, die bis zu 22 Kilowatt Leistung bietet. Er kann in einem Netz betrieben werden oder als Insellösung. Der e-port ist geeignet, auch in leicht schrägem Gelände mit Bodenankern oder auf einem Betonfundament aufgestellt zu werden.

 

Der logisch nächste Schritt: Der e-port bike

Das neueste Kind der Produktfamilie bietet alle Features des Grundproduktes, aber abgestimmt auf die veränderte Nutzung. Acht Bikes können gleichzeitig geladen werden, Labeling und bedarfsgerecht gesteuerte Beleuchtung sind ebenso möglich wie die Installation verschiedenster Bezahlsysteme. Auch das e-port bike ist modular aufgebaut und damit einfach erweiterbar.

Der Bikeport auf der Messe

Beiden Varianten ist auch gemeinsam, dass bei der Wahl der Materialien schon die Entsorgung mit bedacht ist, Stahl, Aluminium, Karbon und Glas können einfach demontiert bzw. getrennt werden.

Auch die Verwendung von in Glas eingelassenen bifacialen, das heißt auch streulicht-tauglichen Solarzellen ist außergewöhnlich. Diese Module verfügen über eine Glasschicht sowohl an der Ober-, als auch an der Unterseite, dazwischen sind die Solarzellen eingebettet. Bei hellen, reflektierenden Untergründen steigern sie den Energiegewinn um ca. 15 Prozent.

Ders e-port bike wird ab April 2019 zu einem Einstandspreis von 26.990 Euro lieferbar sein.

http://secar.at/index.php/de/

Text: Werner Köstle

Bilder: Secar Technologie GmbH

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