Weltneuheit – IRIDIUM Campingmobil mit reinem Elektroantrieb

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Nicht die etablierten Wohnmobil- und Caravanhersteller stehen an der Spitze der Entwicklung, es ist ein kleiner, feiner Veredler und Vertreiber, der das Wagnis eingeht, die Elektromobilität in eines der schwierigsten Marktsegmente vorzutreiben.

IRIDIUM, so der an das korrosionsbeständigste Metall der Erde angelehnte Name, soll als Marke für eine ganze Reihe von rein batterieelektrischen Nomaden-Fahrzeugen stehen. Das erste marktreife IRIDIUM-Modell wurde kürzlich auf der Reisemesse CMT in Stuttgart präsentiert. Es ist ab sofort ab 169.000 Euro zu erwerben – Edelmetall hat eben seinen Preis.

Eigentlich handelt es sich bei diesem Modell um einen Zwilling, denn es wurden für unterschiedliche Kundenanforderungen gleich zwei verschiedene Baureihen entwickelt, die sich allein im Aufbau voneinander abheben. Der ist bei der Premium-Variante keine Standardlösung, sondern wird nach Kundenwunsch individuell konfiguriert. Beim Basismodell entsprechen Aufbau und Einrichtung einem vorgegebenen Schema, das einem Verbrenner-Modell von WOF entlehnt wurde. Der oben genannte Preis bezieht sich auf das „Basis-Modell von der Stange“.

Keine Unterschiede zwischen den E-Brüdern bestehen hinsichtlich Motor und Energiespeicher. Der Motor stammt vom Stuttgarter Unternehmen EFA-S, einem in der Szene schon länger bekannten Konvertierer, der unter anderem schon 200 UPS-Liefervans „auf Elektro“ umgerüstet hat.

Der 106 Kilowattstunden Akku basiert auf Lithium Eisenphosphat Technologie (LiFePo), die überwiegend auch in Linien- und Überlandbussen eingesetzt wird. Der Energieinhalt soll für ca. 300 Kilometer Fahrt ausreichen, der Akku verfügt über ein selbst entwickeltes Batteriemanagementsystem und ist mit maximal 22 Kilowatt Wechselstrom mit Typ 2 Stecker bzw. mit 50 kW (künftig sogar 100 kW) an Schnellladern mit Gleichstrom über einen CCS-Stecker zu „betanken“.

Bleibt zu hoffen, dass der Elektro-Zwilling nicht lange alleine bleibt!

www.iridium-wohnmobile.de

Text: Werner Köstle

Bild: WOF/IRIDIUM

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