Förderung mal x: Wird jetzt der Turbo gezündet in Sachen Elektromobilität?

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Drei neue Förderinitiativen und drei Neuauflagen bzw. Fortsetzungen sollen die Technologie vorantreiben und die Auswirkungen der Coronakrise überwinden. Dazu kommen noch eine Milliarde für die Transformation der Automobilindustrie und ein Förderprogramm für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Innovationsprämie verlängert, Private Ladeboxen Förderung erneut aufgestockt, Ladeinfrastrukturprogramm Fortsetzung, Neue Förderung für Nutzfahrzeuge, 90 Mio. Euro für die Ertüchtigung von Lade-Bestandsanlagen.

Die Förderung privater Ladeboxen ist nach der dritten Erhöhung des Fördertopfes nun 800 Mio. Euro „schwer“. Die Fortsetzung des Ladeinfrastrukturprogramms für öffentlich zugängliche Lader ist bis 2025 befristet und wuchtet weitere 500 Mio. Euro in den Markt.

 Die Innovationsprämie befindet sich noch in der Ressortabstimmung und harrt auch noch der Genehmigung durch die EU. Wichtig sind die geplanten Änderungen. So sollen erstmals auch elektrische Leichtfahrzeuge, voraussichtlich der Kategorien L 6e und L 7e, bundesweit
gefördert werden. Derweil werden die Anforderungen für die Förderwürdigkeit von
Plug-in-Hybriden nur noch an die elektrische Reichweite gebunden und ab 2022 im
Zweijahresrhythmus verschärft. Dann muss die Reichweite der bekanntlich
umstrittenen Fahrzeuge bei 60 km, ab 2024 bei 80 km liegen.

Text: Werner Köstle
Bild: Daniel Boenninghausen, Bearbeitung W. Köstle

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